Karl nervt!

 

Titel Karl nervt ..!
   Untertitel Vom Lateinabitur in die Hölle
Autor(en)

Andreas Manfred Gebhard

Nicolas Brauner

Besetzung 5 M / 2 F + Stat. M + F
Spieldauer ca. 50 min
Uraufführung 21.Juli 2014

Inhalt

Der Junge Alex ist am pauken. Am nächsten Tag schreiben nämlich er und sein bester Freund Karl ihr Latein Abitur. Karl sieht nicht die große Notwendigkeit zu lernen und  geht lieber auf eine Party. Als guter Freund will er selbstverständlich die Freuden des Lebens nicht für sich allein und überredet den zuerst unwilligen Alex mithilfe von 2 Mädchen, die Karl inzwischen aufgerissen hat, doch auf die Party zu Tim mitzukommen. Doch die Freude wäre nicht lange denn nur kurz auf der Party bekommt Alex bereits eine Flasche auf den Kopf geschlagen und fällt zu Boden.
Alex wacht in der Hölle wieder auf. Er trifft das Pendant von Karl auf der Erde: Mephisto. Dieser Teufel findet sehr schnell gefallen an Alex und unterstützt Ihn während seines Aufenthalts. Der Teufel weiß, wie man die Leute bei Laune hält und versucht mit besten Wissen und Gewissen den Aufenthalt für alle Anwesenden so angenehm wie möglich zu gestalten. In der Hölle trifft Karl auch einen Direktor, der einen seiner Schüler erschlagen hat. Die Szene, in der dieser Direktor das Elternteil des verstorbenen über dieses "Missgeschick" aufklärt, spielen Mephisto und der besagte Direktor nach. Während einer Grillparty in der Hölle diskutierenAlex und Mephisto kurz über allgemeine Themen bis Alex von seiner Mutter aufgeweckt wird.
Alex ist nicht umgekommen, sondern ist vor lauter lernen bloß eingeschlafen. Er wird von Tim angerufen, der ihm erklärt, dass Karl immer noch in seinem Haus liegt und doch eigentlich zum Lateinabitur müssen ( auch in diesem Zustand ) . Alex fasst sich trotz Stress und auch Lampenfieber vor dem Abitur ein Herz und rennt von der Bühne um seinen Freund zu helfen. Mephisto, der die Situation genau beobachtet hat, nutzt noch die Chance, das Publikum kurz aufzuklären, in wessen Machtbereich alle stehen würden.


Kommentar des Autors

Karl nervt ..! versucht tiefgründige Gedanken in Unterhaltsahmer Verpackung dem Publikum zu präsentieren. Das Theaterstück übt Kritik an dem allzu "freien" Lebensstil der heutigen Jugend ("YOLO!") aus. Party und Unterhaltung sind gut, sofern Sie nicht anderen wichtigen Dingen im Weg stehen. Des weiteren versucht das Theaterstück die allzu strenge böse Hölle - guter Himmel Ansicht ins wanken zu bringen, ohne dabei religiöse Kritik auszuüben. 

Nach meiner eigenen Meinung ist dieses Werk nicht eines meiner tiefgründigsten, bietet aber dem Regisseur die Möglichkeit seine Interpretationen auf Unterhaltsame weise dem Publikum näher zu bringen.

Andreas Manfred Gebhard 2014